Eltern zwischen Sonne und Schutz
Sommer, Sonne, Spielplatz oder Strand – für viele Eltern und Kinder ist die Zeit im Freien besonders wichtig, um schöne Erinnerungen zu machen. Jedes Mal werden die Eltern jedoch vor eine große Herausforderung gestellt, denn es ist gar nicht so einfach, aktive Kinder vor der Sonne zu schützen, ohne dass Sonnencreme zum Stressfaktor Nummer Eins wird. Hierbei kommt UV Schutzkleidung Baby ins Spiel. Die speziell für die Sonne entwickelte Kleidung liefert konstanten Sonnenschutz, eine leichte Handhabung und verlässliche Sicherheit, auch wenn die Sonne mal sehr stark ist. Doch was bedeutet die Angabe UPF 50+ und warum ist sie so wichtig bei der Auswahl guter Sonnenschutzkleidung?
1. Babys benötigen besonderen Sonnenschutz
Da das Pigmentsystem von Babys noch unreif ist und sie extrem dünne Haut haben, ist bei kleinen Kindern fast kein Eigenschutz vor UV-Strahlung vorhanden. Es reichen schon kurze Aufenthalte in der Sonne, die zu Rötungen und Langzeitschäden der Haut führen können. Studien haben bereits gezeigt, dass lediglich ein paar wenige Sonnenbrände im Kindesalter schon das Risiko für Hautkrebs im Erwachsenenalter drastisch erhöht.
Gerade im ersten Lebensjahr wird empfohlen, Babys komplett aus der Sonne zu halten. Anders als viele glauben, gelangen UV-Strahlen nämlich auch im Schatten und bei bewölktem Himmel auf die Haut. Genau aus diesem Grund wird deutlich, warum UV Schutzkleidung für Babys und Kinder so elementar ist - es ist eine Investition in die langfristige Hautgesundheit.
2. Was bedeutet UPF überhaupt?
UPF steht für den englischen Begriff „Ultraviolet Protection Factor“ – also der Schutzfaktor eines Textils vor UV-Strahlung. Im Prinzip funktioniert der Wert ähnlich wie der Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencreme, allerdings ist UPF nur für Kleidung bestimmt.
-
UPF 15–25: guter Schutz (85–93 % Blockade der UV-Strahlen).
-
UPF 30–49: sehr guter Schutz (96–97,5 % Blockade).
-
UPF 50+: ausgezeichneter Schutz – weniger als 2 % der Strahlung dringen durch das Textil.
Ein ganz normales Shirt aus Baumwolle hat zum Vergleich meist nur einen UPF-Wert zwischen 5 und 15. Für empfindliche Kinderhaut reicht das leider nicht aus. Für optimalen Schutz, sollten Eltern auf geprüfte und zertifizierte UV-Schutzkleidung Baby mit UPF 50+ setzen.
UPF 50+ Outfit von Poppy Mojo
3. Der Unterschied zwischen UPF und LSF
Die Frage liegt auf der Hand: Wieso gibt es bei Kleidung einen UPF-Wert und bei Sonnencremes einen LSF-Wert? Beide Werte haben gemeinsam, dass sie angeben, wie stark die Haut geschützt bleibt, jedoch liegt der Unterschied im Ansatz:
-
LSF (Lichtschutzfaktor) bezieht sich auf die Zeit, bis die Haut durch Sonne gerötet wird. LSF 50 sagt also aus, dass man 50-mal länger in der Sonne bleiben kann, als es der Eigenschutz der Haut ohne Sonnencreme erlauben würde. Es hängt also stark von Hauttyp, Sonneneinstrahlung und aufgetragener Menge ab.
-
UPF (Ultraviolet Protection Factor) ist eine textile Eigenschaft. Ein UPF 50+ Shirt blockiert fast alle UV-Strahlen – unabhängig davon, welchen Hauttyp man hat oder wie stark die Sonne scheint.
Für Eltern bedeutet das ganz einfach: Während Sonnencreme nach gecremt werden muss, bleibt die Schutzwirkung von UV Schutzkleidung Baby konstant.
4. Woran erkennt man gute UV Schutzkleidung für Babys?
Nicht jede Kleidung schützt genug vor UV-Strahlen. Folgende Kriterien helfen bei der Auswahl:
-
Zertifizierung: Achte auf Zertifikate. Einer der folgenden Standards muss getestet worden sein: EN 13758-1, UV-Standard 801 oder AS/NZS 4399
-
UPF 50+ Angabe: Niedrigere Werte sind schonmal besser als gar nichts, aber für Babys und Kinder wird grundsätzlich UPF 50+ empfohlen.
-
Material: Hochwertige Fasern wie Smartcel™ mit Zinkoxid bieten zusätzlichen Hautschutz, wirken antibakteriell und sind atmungsaktiv im Gegensatz zu vielen Polyester-Alternativen.
-
Passform: Die Kleidung sollte locker sitzen, um genug Raum zum Spielen und Toben zu haben, aber Arme und Beine sollten ausreichend bedeckt sein.
So wird aus UV Schutzkleidung für Babys nicht nur ein Schutz, sondern ein Alltagsbegleiter, der den Kindern kaum auffällt und die Eltern entlastet.
5. Warum UV Schutzkleidung besser ist als normale T-Shirts
Spontan greifen die meisten Eltern für ihre Kinder zu einem hellen Baumwollshirt als Schutz vor UV-Strahlen. Was die meisten jedoch nicht wissen, ist, dass es gravierende Unterschiede gibt und nur geprüft und zertifizierte Kleidung wirkliche Sicherheit garantieren kann:
-
Normales T-Shirt: meist nur UPF 5–15, Schutz verringert sich im nassen Zustand deutlich.
-
UV Schutzkleidung Baby mit UPF 50+: schützt konstant, auch wenn das Kind spielt und schwitzt.
Long Sleeve UPF 50+ | Day Dreamer von Poppy Mojo
6. Alltagssituationen, in denen UV Schutzkleidung unverzichtbar ist
-
Am Strand oder See: Sand und Wasser reflektieren UV-Strahlen – Kleidung mit UPF 50+ reduziert das Risiko sich zu verbrennen.
-
Auf dem Spielplatz: Hier vergessen Eltern oft nachzucremen, gerade wenn Kinder ständig in Bewegung sind und voll in ihrem Element spiel. Kleidung schützt zuverlässig.
-
Im Urlaub mit hoher Sonneneinstrahlung: Gerade in südlichen Ländern ist UV-Belastung besonders stark. UV-Schutzkleidung gibt dann besonders Sicherheit.
-
Spaziergang im Kinderwagen: Auch im Schatten gelangen Sonnenstrahlen durch Streulicht. Ein Body oder Overall mit UV-Schutz ist die entspannte Lösung.
7. Kombination mit Sonnencreme – der perfekte Rundumschutz
Auch wenn die beste UV Schutzkleidung für Babys ausgewählt wurde, kann diese nicht alle Stellen bedecken. Das Gesicht, die Hände und manchmal auch die Füße bleiben den UV Strahlen direkt ausgeliefert. Hier bleibt dann die altbewährte Sonnencreme unverzichtbar - eine Kombination aus Kleidung und Sonnencreme ist demnach unschlagbar.
-
Kleidung schützt große Flächen konstant.
-
Sonnencreme schützt kleine, frei liegende Flächen.
So entsteht ein Schutzkonzept, das alltagstauglich und sicher ist – ohne dass Eltern ständig in Panik verfallen müssen.
Fazit – Sicherheit und Freiheit in einem
Wenn man als Eltern auf den richtigen Schutz setzt, dann kann ein sonniger Tag mit Kind und Baby ganz unbeschwert sein. UV Schutzkleidung Baby mit UPF 50+ ist eine große Entlastung vom regelmäßigen Nachcremen und bietet dauerhaft zuverlässigen Schutz. Ein Rundum Konzept mit Sonnencreme für die Bereiche, die nicht bedeckt sind ergänzt die Kleidung optimal und sorgt für mehr Freiheit beim Spielen und weniger gezanke beim ständigen eincremen des ganzen Körpers.
👉 Tipp: Beim nächsten Einkauf gezielt auf geprüfte UPF 50+ Bekleidung achten. Jedes Kleidungsstück kann nämlich auch mehr sein als nur praktisch – es kann die zarte Babyhaut zuverlässig schützen und Eltern echte Gelassenheit schenken.
FAQs
Ab welchem Alter ist UV Schutzkleidung für Babys sinnvoll?
Ab dem ersten Tag. Gerade Babys unter 6 Monaten sollten nicht direkt in die Sonne, aber Kleidung mit UPF 50+ bietet auch im Schatten Sicherheit.
Muss man trotz UV Schutzkleidung Baby Sonnencreme verwenden?
Ja, für unbedeckte Stellen wie Gesicht, Hände und Füße bleibt Sonnencreme notwendig. Wichtig zu beachten ist, dass Kleidung Creme nicht überall ersetzen kann, sie aber auf smarte Weise ergänzt.
Wie lange hält der UV-Schutz in der Kleidung?
Bei hochwertiger, geprüfter UV Schutzkleidung Babys bleibt der Schutz über viele Wäschen hinweg erhalten. Wenn der Schutz jedoch nicht in der Faser liegt, sondern aufgesprüht ist, dann kann der Schutz nach ein paar Wäschen weniger werden. Darüber kann man sich beim Hersteller informieren.

